2026 kam die Konferenz im einmaligen Klanghaus an. Der ideale Ort. Remo Rusca war das erste Mal Gastgeber. Das Thema «Näher beim Kunden» passte dazu.
Die Konferenz wurde mit einem Check-in und Gedanken des Gastgebers zur Frage «Wie ist Nähe beim Kunden möglich?» eröffnet – und der Antwort in vier Bildern: Prägung & Projektion, Komplexität, Nähe & Distanz sowie Wandel – persönlich beantwortet. Darco Cazin eröffnete in der Folge den OpenSpace und schloss ihn 48h später wieder – in seiner eigenen überzeugend präsenten Art. Dazwischen öffneten sich 18 Sessions mit Anliegen der Teilnehmenden.
Während 2011 der Fokus noch auf dem Thema Multichannel lag, öffnete sich in diesem Jahr der Raum zum Thema «Näher beim Kunden» breiter und tiefer. Vieles was sich zeigte, lässt sich im Satz fassen: «näher bei sich, näher beim Kunden». Wunderbar war auch das spontane Konzert einer Teilnehmerin auf dem Steinway & Sons Flügel im Zentralraum sowie das wunderbare Wetter.
2024 fand die Konferenz erstmals in der Schweiz statt. Remo Rusca war Mitveranstalter und der perfekte Gastgeber in seiner Wahlheimat Lichtensteig im Toggenburg. Wie bereits 2009 lautete das Thema «Integral führen». Es ging darum, sich der eigenen Gefühle und Fähigkeiten bewusst zu werden und gleichzeitig die kollektiven Auswirkungen auf Unternehmenskultur und Unternehmenszivilisation im Führungsstil zu berücksichtigen.
Professor Dr. Antoinette Weibel bereicherte die Konferenz mit dem Vortrag «Auf dem Weg zur regenerativen Organisation», während Robert Josef Stadler die zehn Aspekte der integralen Wahrnehmung erneut präsentierte. Zuvor stimmte uns, wie bereits 2023, Eric Hofmann mit seinen Gongklängen auf die Konferenz ein. In den Workshops entstanden vielfältige Dialoge zum integralen Führen. Zum Abschluss der Konferenz wanderten wir am Samstag auf dem Klangweg und erlebten die Klangwelt Toggenburg – ein Erlebnis, das nachhallt.
Die Konferenz zum Thema Integrale Zukunftsplanung wurde im Kloster Schönau in Deutschland durchgeführt. Der musikalische Auftakt gelang Eric Hofmann mit seinem Gongspiel auf höchstem Niveau. Wie bereits 2007 waren Stephan Müller und Ulrike Lechner als Impulsgebende anwesend und begeisterten mit ihren Workshops. Peter Koenig erzeugte Nutzen mit seinen Interventionen. Martin Seel führte sein erstes Open Space durch und hielt zwei fundierte, lehrreiche Workshops. Martin Permantier überzeugte mit seinem hervorragenden Workshop. Mit den zehn Aspekten einer integralen Wahrnehmung stellte Robert Josef Stadler den Teilnehmenden ein nützliches Werkzeug vor.
Erstmals trafen wir uns in Dornbirn, nahe der Grenze von Österreich zur Schweiz. Zum ersten Mal wurde das Thema «Arbeit» wiederholt, welches vor 14 Jahren am Beginn der Konferenzreihe vertieft worden war. Diese Wiederholung hat sich in verschiedenen Aspekten gelohnt – in der Würdigung von Ideen von 2005 und in einer deutlicheren Abgrenzung zum neoliberalen Gedankengut.
Die Konferenz fand im wunderschönen Rogner Bad Blumau, südlich von Wien, statt. Das Thema «Nachhaltige Nachfolge» wurde von den Impulsgebenden Sylvia Brenzel, Peter König, Peter Klein und Robert Josef Stadler begleitet. Für die musikalische Begleitung sorgte Martina Schäfer mit ihrer Gitarre. Die 20 Workshops begeisterten die knapp 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Erstmals wurde die Konferenz in Wien durchgeführt und von Sylvia Brenzel moderiert. Das Thema «Macht und Menschlichkeit» wurde in 19 Workshops und einer Eröffnungsrunde thematisiert. Im sehr gut besuchten Workshop «Menschen gestalten Räume – Räume beeinflussen Menschen» führte die Lift-Übung zu mental unerwarteten Resultaten.
Zum 5. Mal im Hotel Central in Seefeld. «Projekt und Projektion» lautete das Thema, welches von über 40 Teilnehmenden von allen Seiten beleuchtet wurde. Das Thema kehrt 2028 zurück.
Zwischen der Ankündigung des Konferenzthemas 2009 und der Durchführung fand Jonathan Möller gemeinsam mit Stephan Müller und Robert Josef Stadler den Namen eines neuen Unternehmens: foryouandyourcustomers. Das Thema Multichannel wurde in einigen Workshops vertieft.
Die Teilnehmenden zeigten sich davon überzeugt, ihre Führungskompetenz in dieser Konferenz erhöht zu haben. Andreas Mascha beleuchtete die theoretischen Zusammenhänge von der Antike bis zur heutigen Zeit exzellent. Die Alltagssituationen aus einer integralen Sicht wahrzunehmen und konkrete Tipps für die Umsetzung folgten im Vortrag von Robert Josef Stadler, in welchem auch der Führungserfahrungs-Index erklärt wurde.
Das Credo lautete: Setzen Sie sich mit Unternehmenszielen und dem eigenen Leben gleichzeitig auseinander, um Ansätze für Ihre Integrale Zukunftsplanung zu finden. Dem gemeinsamen Vortrag von Prof. Dr. Ulrike Lechner und Robert Josef Stadler folgten eine ganze Reihe spannender Workshops. Stephan Müller-Kniestedt beleuchtete den Ansatz als CEO von Unic aus der Praxis.
Arbeit an sich selbst, Arbeit für sich selbst, Zusammenarbeit und Arbeit für andere lautete die Ausgangslage. Unvergessen sind die Intensiv-Runde von Horst Altfeld als Dialogmethode, der Eurythmie-Beitrag von Uta Rebbe, der Beitrag von Edmond Tondeur «… ins Gelingen verliebt sein, nicht ins Scheitern», die Diskussionen rund um die Reifestufen sowie die vielen Versuche, das Integrale wahrnehmbar zu machen.
Danke für die Unterstützung dieser Konferenzen.
Robert Josef Stadler, Wien, 18. Dezember 2023